Der Chor

Begonnen hat AUFTAKT 1981 als Nürnberger Gewerkschaftschor mit dem Wunsch, musikalisch zu zeitpolitischen Themen Stellung zu beziehen. Das Repertoire umfasste traditionelle Arbeiterlieder, Brecht-Eisler Programme und eigene Arrangements.

Schon bald drängte es die engagierten Sängerinnen und Sänger auch zur szenischen Umsetzung sozialkritischer Inhalte. Das führte AUFTAKT zu Kabarett und Revue: Es entstanden, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Johannes Zerbe Quartett aus Berlin, abendfüllende Konzertprogramme. Konzertreisen führten nach Ungarn und in die Ukraine.

Unter der Leitung von Martin Zels setzte AUFTAKT den Schwerpunkt des „Chorischen Musiktheaters“ und brachte eigens dafür geschriebene Libretti und Kompositionen auf die Theaterbühne. Nach „Zeitseeing-Tour“ (2000) zum Nürnberger Stadtjubiläum, „Vom Großen und Ganzen“ (2003) als Reaktion auf den 11. September 2001, „Kaspar Hauser oder Unter Menschen“ (2006) zum Umgang der Menschheit mit ihresgleichen, nach „Die Monopolis Oper“ (2012) vor dem Hintergrund der Bankenkrise bringt AUFTAKT mit "UN BEHEIMATET“ eine weitere Produktion mit Bezug auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen zu Gehör.

Alle Inszenierungen erarbeiteten die Sängerinnen und Sänger in Zusammenarbeit mit Künstlern aus den Sparten Regie, Musik und Schauspiel. Im aktuellen Stück unter der neuen Leitung von Johannes Reichert und Katrin Schneider wird nun ein Akzent auf die Choreografie gesetzt.